Die Schweiz ist seit Jahrzehnten eines der Länder mit der höchsten Lebensqualität. So bietet es seinen Einwohnern eine starke Wirtschaft, eine exzellent ausgebaute und funktionierende Infrastruktur sowie ein gutes Bildungswesen. Kein Wunder also, dass die Schweiz auch bei vielen Menschen aus dem Ausland als Wohn- und Urlaubsort sehr beliebt ist. Hinzu kommt eine der schönsten und vielfältigsten Landschaften der Welt, die durch ihre Panoramen aus Bergen und klaren Seen das Auge entzückt. All diese Aspekte lassen das Land auch für ein ganz besonderes Hobby attraktiv werden: das Geocaching. Für alle, die sich unter diesem Begriff nichts vorstellen können sei er hier in aller Kürte erklärt.

Beim Geogaching geht es darum, einen Schatz, den jemand anderes versteckt hat zu finden. Dabei erhält der Suchende nur die Koordinaten, also den Ort, wo der Schatz versteckt ist. Ziel ist es kein, diesen zubringen. Hat man ihn gefunden entnimmt man aus einer Box einen Gegenstand und fügt dieser einen neuen hinzu, damit auch der nächste Suchende etwas finden kann. Der Schatz an sich ist dabei nicht wertvoll, sondern besitzt nur einen ideellen Wert. Es geht vor allem um das suchen und finden und den Spaß an der Sache und nicht um wertvolle Gegenstände.

Jeder kann dabei selbst einen so genannten Cache aufstellen, den andere finden können. Dabei gibt es unterschiedliche Grade der Schwierigkeit. So sind manche Caches nur mit Hilfe von Rätseln zu finden, die man zuvor lösen muss. Andere wiederum sind unter Wasser versteckt oder auf einem Berg und daher schwer zu finden.

Um an diesem tollen Hobby teilzunehmen benötigt man nicht viel Ausrüstung. So reicht für einfache Caches gutes Schuhwerk vollkommen aus. Daneben sollte man auch ein GPS Gerät haben um die Koordinaten finden zu können. Hat man diese Voraussetzungen erfüllt, so steht dem Spaß am Geocaching nichts mehr im Wege. In der Schweiz finden sich unzählige Arten von verschiedenen Caches.