Die Schweizer Cacheland Games werden von Casinos gesponsert

Im heurigen Jahr wären die Schweizer Cacheland Games beinahe ins Was

ser gefallen, weil es an Sponsoren fehlte. Lange haben die Veranstalter versucht, lokale Unternehmen wie Autohäuser, Banken, Vericherungen, Sportartikelhändler oder Hersteller von GPS-Geräten zu überzeugen, die Großveranstaltung mit finanziellen Mitteln zu untersützten. Doch die notwendige Summe zur Austragung der Spiele konnte nicht aufgebracht werden.

Grund dafür ist, dass Geocaching ausserhalb der Szene relativ unbekannt ist. Zudem gibt es keine Fernsehübertragungen, die Werbungen von Sponsoren für ein grosses Publikum sichtbar machen würden.

Die Organisatoren, Peter Lümli und Urs Becherstein, wollten aber nicht aufgeben und hatten die Idee, in mehreren Tageszeitungen River Belle online casino Inserate zu schalten, wo sie um Sponsoren warben, leider ohne grosses Echo. Zwei Tage, bevor die beiden den Event absagen wollten, meldete sich doch noch ein Sponsor: Die Swiss Casinos Zürich.

Der Sponsor gab sich aber nicht damit zufrieden, nur Plakate aufzuhängen und in den Werbeflyern für den Großevent aufzuscheinen, er wollte auch im Geocaching-Event selbst mitmischen.

Zuallererst meinte man schon, man müsse die Sponsorengelder wieder zurückweisen, weil man sich nicht vorstellen konnte, wie man das Casino-Thema in das Geocaching integrieren sollte. Doch dann hatte Peter Lümli die zündende Idee: Man könnte in den Cacheland Games einen eigenen Casino-Tag einführen, bei dem die Teilnehmer ausschliesslich speziell kreierte Casino-Caches suchen mussten.

Die Casino-Caches wurden auf verschiedenste Weise konzipiert:

Nach Art der Rätsel-Caches

Ähnlich wie bei Rästelcaches mussten die Teilnehmer zuerst eine Aufgabe erfüllen, um die Anfangskoordinaten zu erhalten. Diese konnten sie sich bei Spielen am Blackjack-Tisch erspielen.

Nach Art der Multi-Caches

Die Multi-Caches waren ein besonderes aufregendes Erlebnis. So mussten die Teilnehmer über mehrere Stationen Aufgaben lösen, die zum nächsten Hinweis und schliesslich zum finalen Versteck führten. An jeder Zwischenstation war ein Rouletterad angebracht, an dem die Teilnehmer eine von 36 Zahlen drehen konnten. Jeder Zahl war ein unterschiedliches Kärtchen mit Hinweisen zugeordnet.

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