Was ist eigentlich ein Cache?

Wenn Sie Geo-Cacher untereinander reden hören, dann sprechen diese immer wieder von Caches, doch was ist das genau?

Ein Chache ist nichts anderes als ein Versteck, meist eine kleine Plastikdose, die irgendwo in der Natur versteckt ist. Durch die angegebenen Koordinaten findet man den Cache.

Nicht immer werden aber die kompletten Koordinaten angegeben, manchmal verweisen diese lediglich auf einen Ausgangspunkt. Von diesem Punkt aus gilt es, verschiedene Zwischenstationen zu suchen. Oft werden diese Zwischenstationen mit Rätselaufgaben oder ähnlichem „befüllt“, deren Lösung zu den nächsten Koordinaten führt. In der Fachsprache spricht man hier von einem Multi-Cache.

Im Internet werden die einzelnen Caches nach ihren Schwierigkeitsgraden beschrieben. Je nach Herausforderung und Geländeschwierigkeit werden zwischen ein und fünf Sterne vergeben.

Man kann sich dies folgendermaßen vorstellen: Bei der einfachsten Form der Caches lässt sich mit dem Auto direkt zum Versteck fahren. Schwierige Caches können unter Wasser oder auf einem Berg versteckt sein, oder sie sind nur mit einer speziellen Ausrüstung zu erreichen.

Einer der Fünf-Sterne-Caches, der diese Schwierigkeitsstufe mehr als verdient hat, liegt beispielsweise auf einem Geröllfeld in Lappland. Erreichen kann man ihn erst nach einer Gebirgswanderung, die über drei Tage geht und das Errichten eines Basislagers erfordert. Anfänger sollten sich also eher an leichtere Caches heranwagen.

Ein Geochacher hat sich beklagt, dass er in China auf halber Strecke das Handtuch werfen musste, weil ihm weder Esel, Pferd noch Motocross-Maschine für das unwegsame Gelände zum Ziel zur Verfügung gestanden hatten. Wir gehen davon aus, dass es sich auch hierbei um einen Fünf-Sterne-Cache gehandelt hat.

Wieder ein anderer Cache mit der höchsten Schwierigkeitsstufe liegt mitten in der Wand der Zugspitze und ist daher nur von geübten Bergsteigern erreichbar.

Mittlerweile wurden sogar auf der Weltraumstation ISS Caches versteckt. Obwohl es sich um einen sogenannten “Drive-In” handelt, den man mit dem Fahrzeug erreichen kann, ist das benötigte Gefährt doch etwas speziell.

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